Tania Jacobis Thema ist immer der Mensch. Sie macht das Menschliche sichtbar in spezifischen Augenblicken, in Begegnungen mit dem Anderen, eben auch mit dem Tier. In den großformatigen Öl-Bildern („gezeichnete Malerei“) oder expressionistischen Zeichnungen in Kohle und Pastel entwirft sie teils skurrile, teils verstörende Konstellationen, aber auch eindringliche Porträts, die den Betrachter und seine subjektive Wahrnehmung herausfordern. Ihr zeichnerisches Können zeigt sich, wenn sie mit Oil-Sticks den Strich der Kohlezeichnung in ihre Gemälde übersetzt.

Tania Jacobi studierte an der progressiven Art Students League in New York, war Schülerin von Robert Cenedella, dessen Lehrer und Mentor an der League George Grosz war: „Die Linie ist eine Erfindung des Menschen.“ Weitere Studien folgten an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten, Antwerpen. Über Jahre arbeitete sie dann in der vielfältigen Künstlerszene von Mexiko City und Los Angeles, zeigte ihre Werke in Einzel- und Gruppen-ausstellungen. Zur Zeit entwickelt sie ihre Projekte in Berlin.
Zudem ist Tania Jacobi eine gefragte Porträtistin. Sie fertigte in Auftragsarbeiten Porträts etwa von Hans-Dietrich Genscher, Sigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble, vom ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet; und für das Magazin CICERO Winfried Kretschmann.
Kürzlich präsentierte die Fabrik der Künste in Hamburg ihre Werke in einer großen Einzelausstellung.

 

 

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